{"id":137,"date":"2014-06-24T16:33:37","date_gmt":"2014-06-24T14:33:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.innovation-mngt.at\/blog\/?page_id=137"},"modified":"2014-06-24T16:46:03","modified_gmt":"2014-06-24T14:46:03","slug":"kreativmethoden","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.innovation-mngt.at\/blog\/start\/kreativmethoden\/","title":{"rendered":"Ideenf\u00f6rderungsmethoden"},"content":{"rendered":"<p>Neben Workshops gibt es auch noch andere Methoden, die jeder f\u00fcr sich alleine oder in der Gruppe als Hilfestellung in der Findung von Ideen einsetzen kann. Viele davon sind von anderen Disziplinen abgekupfert. Vielleicht spricht Sie \/ Ihr Unternehmen ja einige davon an?<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">T\u00e4gliche \u00dcbungen f\u00fcr geistige Beweglichkeit und Offenheit f\u00fcr neuen Ideeninput<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p>Eine einfache \u00dcbung ist es, in der Fr\u00fch, am Weg zur Arbeit, in der U-Bahn, im Auto sein Umfeld zu beobachten und kurz zu notieren (schriftlich oder gedanklich), was dabei au\u00dfergew\u00f6hnlich ist. Das erlaubt uns einen besonderen Blick f\u00fcr kleine Unterschiede zu bekommen, die vielleicht aus einer kleinen, unscheinbaren Idee eine Innovation machen!<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline; color: #800000;\"><strong>Das Notizbuch<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Wie oft passiert es, dass wir eine Idee haben, doch gerade dann unterwegs, in einem Meeting sind und dann diese vergessen? Schreiben wir doch die Idee auf. Am besten in einem Notizbuch. Ja, es ist nat\u00fcrlich viel moderner die Idee am Tablet, am Handy festzuhalten, aber die handschriftliche Notiz ist direkter, und meist doch schneller. \u00dcberlegen wir uns, vielleicht doch das gute alte schwarze kleine B\u00fcchlein wieder zu aktivieren.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline; color: #993300;\"><strong>Das schwarze Brett<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Auch eher old-fashioned aber vielleicht gerade deswegen durchaus wirkungsvoll? Das schwarze Brett, das man in der Betriebsk\u00fcche aufh\u00e4ngt, hat den Vorteil, dass gerade dort die Mitarbeiter die Zeit haben. Von ihrer t\u00e4glichen Arbeit sich erholend, sich auf neue Gedankenspiele einlassen. Holen wir es doch wieder aus dem Keller, entstauben es und aktivieren wir es als Ideenboard. Wichtig dabei ist, dass sich jemand um diese \u201ePlattform\u201c genauso k\u00fcmmert wie um ein Social Media Instrument. Das hei\u00dft es sollten Informationen zu den laufenden Innovationsentwicklungen gepostet werden. Spannende Artikel von Marktforschungsinstituten oder aktuelle revolution\u00e4re Innovation am Markt k\u00f6nnen auch gute Ideenbringer sein. Der g\u00fcltige Prozess und die Ansprechpersonen haben einen Dauerplatz. Auch sollte es ein Feedback zu den von den Mitarbeitern geposteten Ideen und Anregungen geben.<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Clustering<\/span><\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p>Das Mindmapping ist bereits ein g\u00e4ngiges Instrument zur Strukturierung von Gedanken in der Wirtschaftswelt, es gibt etablierte Softwareanbieter und viele setzten diese Darstellungsform auch im t\u00e4glichen Leben ein. Clustering ist eine sehr \u00e4hnliche Methode, die h\u00e4ufig im Creative Writing eingesetzt wird.<br \/>\nDer wichtigste, aber im kreativen Ideenfindungsprozess durchaus entscheidende Unterschied ist es, dass in der Brainstorming Phase noch keine Struktur festgelegt wird. Unsere Gedanken laufen nicht linear. Und genau dem wird in dieser Art des assoziativen Brainstormings Rechnung getragen.<\/p>\n<p><b><i>Ich gebe ein kurzes Beispiel: Unser Unternehmen produziert B\u00fcrom\u00f6bel. Wir sind auf der Suche nach innovativen modernen M\u00f6beln, die wir entwickeln k\u00f6nnen. Wir starten, in dem wir zu dem Wort \u201eMetall\u201c clustern. Wir schreiben das Wort in die Mitte des Blattes und lassen unsere Gedanken assoziativ laufen. <b><i>Es geht hier alleine um Wortassoziationen, das hei\u00dft, bei \u201eMetall\u201c denke ich an \u201eklar\u201c, bei \u201eklar\u201c denke ich an \u201eWasser\u201c, bei \u201eWasser\u201c an \u201eSpiegel\u201c und so fort<\/i><\/b>.<\/i><\/b><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.innovation-mngt.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Cluster.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone  wp-image-142\" alt=\"Cluster\" src=\"http:\/\/www.innovation-mngt.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Cluster.png\" width=\"813\" height=\"334\" srcset=\"http:\/\/www.innovation-mngt.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Cluster.png 1355w, http:\/\/www.innovation-mngt.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Cluster-300x123.png 300w, http:\/\/www.innovation-mngt.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Cluster-1024x420.png 1024w\" sizes=\"(max-width: 813px) 100vw, 813px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b><i>Wenn wir uns nun die neuen W\u00f6rter anschauen, dann geben diese wieder einen Input f\u00fcr eine neue Idee. Beispielsweise ein B\u00fcrom\u00f6bel aus braun geb\u00fcrsteten (\u201eBoden\u201c) Metall mit einem integriertem \u201eLicht\u201c hinter (\u201eSchein\u201c) einem Wasseraquarium (\u201eGlas\u201c + \u201eklar\u201c + \u201eWasser\u201c) mit Wasserpflanzen (\u201eGarten\u201c + \u201eBlumen\u201c)<\/i><\/b><\/p>\n<p>Macht Spa\u00df, oder? Und geht schnell und einfach.<br \/>\nEine Abwandlung dieser assoziativen Brainstorming Methode w\u00e4re auch die Nutzung von Nachschlagwerken oder Deutsch-Englisch \u00dcbersetzungen auf Leo.org. Generell geht es darum, auf Grund eines Ausgangswortes, Eindr\u00fccke und neue W\u00f6rter zu finden und diese wieder neu in einer Idee zu kombinieren.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline; color: #800000;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Assoziationen mit Bildern<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p>Eine weitere Form des assoziativen Brainstormings ist jene, Bilder als Ideenausl\u00f6ser zu verwenden. Diese Form habe ich urspr\u00fcnglich auch beim Creative Writing kennen gelernt, dann aber immer wieder auch im beruflichen Kontext verwenden. Hier w\u00e4hle ich meinen Startbegriff, gehe ins Internet, auf die Google Bilder-Suche und suche nach dem Begriff. Auf Grund der Fotos, die ich im Ergebnis sehe, fallen mir meist weitere Begriffe ein, die ich wieder in die Google Bilder Suche eingebe. Die f\u00fcr mich griffigsten, neu gefundenen, Worte schreibe ich auf und verwende diese wieder als Input f\u00fcr eine Idee.<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Es war einmal eine Problemstellung<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p>Dieser Ansatz eignet sich besonders gut zur Darstellung und Analyse einer Problemstellung und zur Findung von aus der klassischen Denkweise heraustretende L\u00f6sungsans\u00e4tzen.<br \/>\nDazu nehmen wir eine Problemstellung, wie beispielsweise die steigenden Preise bei einem Zulieferer, die zu Lasten der Produktionskosten gehen. Im ersten Schritt definieren wir pro Workshop Teilnehmer \/ Gruppe eine Erz\u00e4hlart.<br \/>\nM\u00f6glich w\u00e4re: M\u00e4rchen, Phantasie, Krimi, Dokumentation, Bibelverse,\u2026 Dann werden die Teilnehmer gebeten in der gew\u00e4hlten Erz\u00e4hlart einerseits die Problemstellung zu beschreiben, aber auch eine f\u00fcr das Genre typische Probleml\u00f6sung zu erarbeiten. Beim M\u00e4rchen beispielsweise: \u201e\u2026und dann kam die gute Fee, die versprach drei W\u00fcnsche zu erf\u00fcllen\u2026\u201c In der Folge werden die Geschichten vorgelesen. Das spannende dabei ist, dass die Erz\u00e4hlart die Betrachtung der Problemstellung aber auch die Herangehensweise der Probleml\u00f6sung beeinflusst, und man so in der Gruppe sehr interessante neue Aspekte finden kann.<br \/>\nSo viel Spa\u00df diese \u00dcbung machen kann, so viel Vertrauen und Offenheit an das Geschichtenerz\u00e4hlen braucht sie von den Teilnehmern. So kann diese \u00dcbung nur als Vorschlag und Angebot in einem Workshop eingebracht werden. Die Teilnehmer entscheiden, ob sie diese Form anwenden wollen. Denn manchen Teilnehmern k\u00f6nnte diese \u00dcbung Angst machen. Und Angst ist, wie wir bereits wissen, das gr\u00f6\u00dfte Hindernis bei der Ideenfindung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neben Workshops gibt es auch noch andere Methoden, die jeder f\u00fcr sich alleine oder in der Gruppe als Hilfestellung in der Findung von Ideen einsetzen kann. Viele davon sind von anderen Disziplinen abgekupfert. 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